Unsere Frühlingsvorschau - hier einfach blättern!
Gerta Bauer - Schläft ein Lied in allen Dingen
Die Arbeiten von Gerta Bauer resultieren aus einer ungewohnten Verknüpfung von naturwissenschaftlichen Tatsachen und künstlerischer Interpretation. Dabei sind Natur und Kunst für die promovierte Biologin keine Gegensätze, naturwissenschaftliches Wissen und künstlerische Deutung gehen bei ihr Hand in Hand. Es geht ihr jedoch keineswegs um eine irgendwie romantisch verklärte Sicht auf die Natur, sondern allein um die ihr zugrundeliegenden Prozesse, die gesetzmäßig und unabwendbar stattfinden.
Diese Gesetzmäßigkeiten bilden für Gerta Bauer das Bindeglied zwischen Natur und Kunst. Sie werden sowohl in der Natur sichtbar als auch an bestimmten Gestaltungsprinzipien der Kunst, wie zum Beispiel Symmetrien, seriellen Strukturen oder Anordnungen im Raum. Es sind folglich zwei Bereiche der Natur, die für die Vorgehensweise von Gerta Bauer entscheidend sind. Dies ist einerseits das Material und andererseits die zahllosen Formen in der Natur. Materielle Vielfalt und formale Ordnung bilden daher die wichtigsten Pole ihres künstlerischen Schaffens.
Der vorliegende Katalog erscheint anlässlich der Ausstellungen im Gustav-Lübcke-Museum Hamm, im Stadtmuseum Beckum, im Kloster Bentlage Rheine und im Kunstmuseum Gelsenkirchen und stellt anhand großformatiger Aufnahmen zahlreiche – teils ortsbezogene – Arbeiten ausführlich vor.
erschienen: 2011
64 Seiten, 63 Abbildungen
220 x 280 mm, fester Einband














