Emscherkunst 2016 zu Gast im Dortmunder Unionviertel

Eine Klanginstallation von Alina Inserra überträgt Tonaufnahmen von Sportveranstaltungen in den öffentlichen Raum. Während sich die diffuse Geräuschkulisse im Außenbereich mit den Klängen der Straße vermischt, wabern Töne durch dünnes Glas und Wände zurück ins Innere der umliegenden Wohnungen, Ladenlokale und Geschäfte. „Verschiebung“ nennt die Studentin von der Kunstakademie Münster ihre Arbeit mit der sie der akustischen Atmosphäre nachspürt, das städtische Quartier belebt und mit der Standortveränderung von Klängen auch ein Angebot schafft, seine Umgebung anders wahrzunehmen.

Bis zum 18. September zu hören vor den Verlagsräumen in der Heinrichstraße 21 in Dortmund.


Presse-Stimmen

Ralf Hanselle im Gespräch mit dem Fotografen Wolfgang Zurborn für die Zeitschrift Profifoto

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Carolin Schüten: "Like all but me" besprochen in der taz (21. Mai 2016)

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Viel beachtet

"Negatives" von Xu Yong

Die Neuauflage eines Fotobuchs verhilft der lange durch die chinesische Zensur behinderten Darstellung  der Protestbewegungen auf dem Tian´anmen-Platz in Peking vor 25 Jahren endlich zu Aufmerksamkeit. Und findet in der Art der Darstellung eine dem Thema angemessene Umsetzung.

Jetzt hat Mark Siemons, langjähriger China-Korrespondent der FAZ, das Buch besprochen.

 

 

 

 

Ausgezeichnet

Der Art Directors Club für Deutschland e.V. hat in Hamburg die begehrten ADC-Nägel verliehen und damit die besten Nachwuchs-Kreativen geehrt. Für sein Buch Die Finger an den Füßen hat Illustrator Boris Bromberg gerade eine Silberne Trophäe abgestaubt. Für eine Arbeit, die – so die Jury – in ihrer Kategorie Maßstäbe setzt.

 

 

 

Fotografische Feldforschung

Im Rahmen des Diversitätsmanagements generiert die TU Dortmund Möglichkeiten für die projektbedingte Kooperation von Arbeitsgebieten, die sich in Forschung und Lehre für gewöhnlich kaum begegnen. So trifft im Frühjahr 2016 Kunst auf Maschinenbau und erkundet der Fachbereich Fotografie komplexe Apparate der Ingenieurwissenschaft. Anstatt Werkstatthallen mitsamt ihrer Gerätschaften abzubilden, ist es das Ziel, mit den Mitteln der Kameratechnik künstlerisch zu intervenieren. Durch die Nähe zu anderen bildgebenden Techniken und dem Eingriff ins System der Maschine entstehen neue „Wirklichkeitsbilder“.

 

 

 

Die Ergebnisse dieser fotografischen Feldforschung sind noch bis zum 07. Mai 2016 in der Ausstellung MBF. Kunst und Maschinenbau. Eine fotografische Fusion im Dortmunder U zu sehen. Die gleichnamige Publikation wird anlässlich der Finissage am Sonntag, dem 08. Mai ab 11.00 Uhr präsentiert.

 

DORTMUNDER U
Zentrum für Kunst und Kreativität
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund