How to talk with birds, trees, fish, shells, snakes, bulls and lions

Ein Projekt von Antje Majewski mit Agnieszka Brzeżańska & Ewa Ciepielewska, Carolina Caycedo, Paweł Freisler, Olivier Guesselé-Garai, Tamás Kaszás, Paulo Nazareth, Guarani-Kaiowá & Luciana de Oliveira, Issa Samb, Xu Tan, Hervé Yamguen

Mit einem Vorwort von Udo Kittelmann und Gabriele Knapstein und Beiträgen von Ina Dinter, Aleksandra Jach und den Künstler*innen

Die kollaborativ und transdisziplinär arbeitende Künstlerin Antje Majewski hat internationale Kolleg*innen eingeladen, sich auf poetische Weise mit den wechselseitigen Beziehungen zwischen Menschen und anderen Lebewesen auseinanderzusetzen. Diese Interaktionen sind Thema der Publikation und der Ausstellung im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. Ausgangspunkt sind die Interaktionen der Künstler*innen mit bedrohten Orten, Gemeinschaften und Lebenswelten. Die Werke konzentrieren sich auf konkrete Orte, die zerstört oder verändert wurden oder ernsthaft gefährdet sind – durch kapitalistische oder kolonialistische Eingriffe oder andere durch Menschen verursachte Schäden. Videoarbeiten, Installationen, Skulpturen, Manifeste, Gedichte, Fotografien, Zeichnungen und Gemälde zeigen empfindliche sozial-ökologische Systeme, von denen Menschen immer ein Teil sind. Die Künstler*innen sprechen Positionen aus, die sich im Widerspruch zur heute vorherrschenden Art des Umgangs mit der Umwelt befinden: von feministischen, dekolonialisierenden, oder situationistischen Standpunkten aus, und mit Vorschlägen für ein radikal antikapitalistisches Zusammenleben von Menschen, anderen Lebewesen und Materie.

Collaborative and trans-disciplinary artist Antje Majewski has opened an ongoing dialogue with international colleagues and invited them to contribute works exploring the reciprocal relationships between human and beyond-human beings in a poetic way. The publication and the exhibition at Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin stem from this conversation between the participating artists and their interactions with others. Points of departure are theartists’ interactions with endangered places, societies and environments. The works often focus on specific places that have been destroyed, altered, or are seriously imperiled by encroaching capitalism, colonialism, and other detrimental human influences. Videos, installations, sculptures, manifestos, poems, photographs, drawings, and paintings address delicate socio-ecological systems, of which human beings are always a part. The artists speak from personal positions of dissidence to today’s dominant modes of interaction with the environment—whether feminist, decolonizing, situational, and by proposing radically non-capitalist ways of interacting with humans, other living beings, and matter.

Ausstellung / Exhibition

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, 16.11.2018 – 31.03.2019

46,00 €
inkl. MwSt. + Versandkosten

Erscheint am 18.12.2018

Herausgeber

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart, Berlin

Sprache

deutsch, englisch

ISBN

978-3-86206-716-9

Seiten

256

Format

21 × 28 cm

Einband

Softcover

Erschienen

Dezember 2018