Richard Jackson

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Bildergalerie

Eine führende Größe der zeitgenössischen amerikanischen Kunst seit den 1970er-Jahren

Arbeiten im Grenzbereich zwischen Malerei, Skulptur, Installation und Performance

 

Ausstellung

Schirn Kunsthalle Frankfurt

06.02.–03.05.2020

Der 1939 in Sacramento geborene Künstler Richard Jackson ist eine der Hauptfiguren der kalifornischen Kunstszene der 1970er- und 1980er-Jahre. Beeinflusst von Abstraktem Expressionismus und Action Painting, entwickelte Jackson eine Kombination aus Malerei und Aktion, die – ähnlich einer Dokumentation – den physischen und zeitlichen Aufwand eines Kunstwerks offenlegt.

Bereits in seinen frühen Arbeiten und Installationen rückte Jackson seine Tätigkeit als Künstler in den Vordergrund, bei der es nicht um den mythischen, genialischen Schaffensprozess ging, sondern um die konkrete Herstellung eines Kunstwerks: Keilrahmen bauen, eine Leinwand darüber spannen, Farbe auftragen.

Später delegierte Jackson, der ausgebildeter Ingenieur ist, den Malprozess an komplexe Maschinen, die er als Protagonisten und Requisiten für seine Arbeiten einsetzte. Das Buch stellt eine Auswahl dieser als Rooms bezeichneten Installationen vor, in denen comicartige Gestalten – oft Hunde und Enten mit menschlichen Zügen oder playmobilartige Plastikfiguren – aus ihren Mündern und Geschlechtsteilen Farbe verspritzen. Dabei ist der Betrachter nicht Teil des Geschehens, sondern bekommt von Jackson ausschließlich das fertige „Gemälde“ wie eine Art überdimensionales Tableau präsentiert.

32,00 €
inkl. MwSt. + Versandkosten

Erscheint am 31.01.2020

Herausgeber

Matthias Ulrich für die Schirn Kunsthalle

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-86206-787-9

Seiten

102

Format

22 × 30 cm

Einband

Softcover

Erschienen

Januar 2020