Vor dem Bauhaus: Osthaus

Einblicke in eine Fotosammlung

Mit dem „Hagener Impuls“ initiierte der Mäzen Karl Ernst Osthaus wegweisende Beiträge zu den Reformbewegungen des frühen 20. Jahrhunderts. Die vielfältigen Aktivitäten, gerade die Experimente und Modelle gesellschaftswirksamer Architektur prägten auch den jungen Walter Gropius, der eine enge Freundschaft zu Osthaus pflegte. Nicht alle Aspekte des Impulses lebten im späteren Bauhaus fort. Die Ausstellung thematisiert die kulturelle Implementierung moderner Architektur durch Karl Ernst Osthaus, insbesondere seine programmatische Verwendung von Fotografien. Mit ihnen machte Osthaus seine Projekte international bekannt und zielte gleichzeitig auf eine neue Wahrnehmung von Baukunst.

Osthaus᾿ stark vernetzte Vorgehensweise weiterführend, kooperieren die TU Dortmund, das Baukunstarchiv NRW sowie das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg und zeigten eine Auswahl dieser qualitätvollen Fotografien im Baukunstarchiv NRW, Dortmund.

Die Ausstellung und die Publikation verstehen sich als Versuchsanordnung des Schweifens zwischen Orten, Bildern und Texten, um Reflexionen und Verortungen allein und in vielen Gesprächen anzustiften. Sie versuchen eine Intervention in ein Narrativ von Moderne, indem sie nicht auf Bruch, sondern auf Transformation setzen: für Gedächtnis und eine offene Zukunft.

28,00 €
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Erscheint am 30.11.2019

Herausgeber

Laura Di Betta, Christin Ruppio, Barbara Welzel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86206-779-4

Seiten

164

Format

20 × 26,5 cm

Einband

Softcover

Erschienen

November 2019