
Brigitte Dümling mit Sigrid Kopfermann
In der Leere ist das Licht
innerhalb Deutschlands
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Der vorliegende Katalog zur Ausstellung der Malerin Brigitte Dümling in der Stiftung Sigrid Kopfermann zeigt auf beeindruckende Art und Weise sowohl eine Auseinandersetzung mit den Räumen, einen Dialog zwischen Skulptur und Malerei wie auch ein stilles Gespräch mit der Malerin Sigrid Kopfermann, von der einige ausgewählte Werke in die Ausstellung integriert sind. Brigitte Dümling präsentiert hier eine besondere Form des Dialoges in ihrem eigenen Werk. Sie vergesellschaftet in einer Gesamtkomposition von Hängung und Positionierung mit reinem Pigment gestaltete Gemälde, Malerei auf offenen Metallflächen, keramische Wandreliefs - Schilde genannt - und dreidimensionale Keramikplastiken so im Raum, dass ständig neue und überraschende Blickwinkel, Übergänge und Korrespondenzen entstehen, die einen Gesamtklang von Farbe und tänzerischer Geste erleben lassen. Der Betrachter erlebt einen ständigen Wechsel der Geschwindigkeiten und Anmutungen, die sich aus den jeweiligen Tempi der Bildfindung ergeben. So erweist sich Brigitte Dümlings Malerei im Kontext des Rhythmus, des Klangs und der Zeitlichkeit verortet. In allen Werken bilden sich Inszenierungen von Licht, Farbe, Durchdringung und Transparenz, die sich im Raum selbst wie Architekturelemente eingliedern und gleichzeitig den Betrachter einsaugen in die meditative Kraft der Bilder.