
People of the Fire
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Acht Jahre lang reiste Eugenio Grosso mit seiner Kamera durch den Nahen und Mittleren Osten, Zentralasien und China. Dabei erkundete er ein Gebiet, das in etwa den Grenzen des Persischen Reiches entspricht. In seinem Projekt People of the Fire dokumentiert Grosso Rituale, das Alltagsleben sowie architektonische Überreste, wie Tempel und Schreine, um der Beziehung zwischen Mensch und Feuer näherzukommen.
Der Feuerkult entstand vor etwa 3.500 Jahren aus der Beobachtung der Natur. Den gängigsten Theorien zufolge hat er seinen Ursprung im heutigen Aserbaidschan, das früher zum Persischen Reich gehörte und reich an natürlichen Ressourcen wie Öl und Gas ist. In seinem Projekt untersucht Grosso die Suche des Menschen nach dem Transzendenten und Göttlichen, von der Vergangenheit bis zur Gegenwart. Im Laufe der Zeit haben sich traditionelle Bräuche gewandelt und neue Formen angenommen, während andere bis heute nahezu unverändert fortbestehen. Auf den Ruinen von Feuertempeln wurden Kirchen und Moscheen errichtet und Feuerrituale in moderne Religionen überführt. Grossos Fotografien bieten eine beispiellose Erkundung der Faszination unserer Vorfahren für das Feuer und belegen die ewige Suche der Menschheit nach Licht über die Dunkelheit.