
The Letting Go
The Wonder in our Wounds
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The Letting Go ist eine langjährige, performative und partizipative Praxis der Künstlerin Natascha Stellmach, in der sie sich mit den Themen Verletzlichkeit und Empowerment auseinandersetzt. Nach einer Meditation und als Antwort auf die Frage „Was möchtest du loslassen?“ beinhaltet der Prozess das Identifizieren, Benennen, Verkörpern und Erfahren eines persönlichen Hindernisses. Der dabei verdichtete Begriff wird mittels einer Blutlinien-Tätowierung, also einer Tätowierung ohne Tinte, in die Haut gestochen. Während der folgenden Wundheilung wird eine intime Auseinandersetzung mit neuer Selbsterfahrung angeregt. Über einen Zeitraum von fast zehn Jahren führte Stellmach über 120 Sitzungen mit Einzelpersonen, sowohl privat als auch in Galerien, durch, darunter auch mit sich selbst.
Das Buch enthält eindrucksvolle Fotografien, wissenschaftliche Forschung, persönliche Berichte und Selfies der Teilnehmer*innen und lädt die Leserschaft dazu ein, „das Wunder in unseren Wunden“ anzunehmen. Es bietet ein zutiefst menschliches Porträt dessen, was es bedeutet, loszulassen.
Ein Vorwort der Schauspielerin Sandra Hüller sowie Essays der Kuratorin und Kunstkritikerin Kelly Gellatly sowie des Psychiaters und Psychoanalytikers Dr. Matthew McArdle runden die Publikation ab.