
Zeitraumschweben. Blicke auf die Zukunft
innerhalb Deutschlands
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Vorstellungen von einer nahen oder fernen Zukunft haben den Menschen seit jeher fasziniert und ihren Ausdruck in vielfältigen künstlerischen Bildern gefunden. In den 1920er-Jahren erzeugen die Errungenschaften der Moderne eine Atmosphäre begeisterter Aufbruchsstimmung. Gleichzeitig zeigt sich die Rolle des Menschen in der industrialisierten Welt als ambivalent, wie in Darstellungen des Körpers als maschinenartiges Konstrukt.
Mit dem Beginn des Atomzeitalters rückt ein kritischerer Blick auf die Zukunft in den Vordergrund. Ab den 1970er-Jahren lösen utopische und dystopische Szenarien den Glauben an stetigen Fortschritt ab und machen Zukunft zu einem Spiegel gesellschaftlicher Fragestellungen.
Auch die Kunst des 21. Jahrhunderts greift diese Fragen auf. Angesichts neuer körperlicher Identitäten, genetischer Entwicklungen, Klontechnik und künstlicher Intelligenz wird die Rolle des Individuums in der Gesellschaft wieder verhandelt. Neugier und der Wunsch nach Wissen prägen all diese Zukunftsbilder – als Raum für Visionen, Ambitionen und Träume, für den Griff nach den Sternen im übertragenen wie im wörtlichen Sinn.