Berliner Stadtmodelle
Von der Reform der Mietskaserne bis zur IBA ’87
innerhalb Deutschlands
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Berliner Stadtmodelle präsentiert 15 prägende Wohnensembles, die die Ent-wicklung des Berliner Wohnungsbaus vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1980er-Jahre nachzeichnen. Die steinerne Stadt des Hobrecht-Plans ist Ausgangspunkt für jene Reformen, Gegenentwürfe und Weiterentwicklungen, die in fünf Epochen der jüngeren Berliner Stadtbaugeschichte untersucht werden.
Es werden Projekte vorgestellt, die auf die sozialen und städtebaulichen Herausforderungen ihrer Zeit reagierten – von Alfred Messels reformierten Mietshäusern über genossenschaftliche Blöcke der Frühmoderne und die programmatischen Bauten von Stalinallee und Hansaviertel bis zu Projekten der Stadtreparatur im Rahmen der IBA 1987.
Planzeichnungen und Axonometrien, städtebauliche Kennwerte sowie begleitende Essays machen die Projekte nachvollziehbar und vergleichbar. Die Fotografien des Berliner Architekturfotografen Maximilian Meisse zeigen zudem, wie die vorgestellten Stadtmodelle gealtert sind und welche ihrer Qualitäten sich im heutigen Stadtraum bewährt haben.
Das Buch bietet einen ideologiefreien Blick auf die gebaute Wohnkultur Berlins und versteht sich als Werkzeug für Architekt*innen, Planer*innen und alle, die sich für die Zukunft und Geschichte der Stadt und des Wohnens interessieren.
Berliner Stadtmodelle ist eine Publikation von Moritz Henkel, Ingemar Vollenweider und Anna Jessen vom Lehrstuhl Städtebau der TU Dortmund. Sie erscheint als Folgeband zum bereits vergriffenen Atlas Ruhrgebiet – Von der Arbeitersiedlung bis zum experimentellen Wohnungsbau der Moderne.
»Wohnen ist in Berlin eines der dringendsten Themen der Gegenwart. Dabei dürfen wir als praktizierende Architekt*innen die Qualität des Wohnens und der öffentlichen Räume nicht aus dem Fokus verlieren. Anhand von 15 exemplarischen ›Berliner Stadtmodellen‹ gehen wir den Errungenschaften und Fehlern der Berliner Wohnungsgeschichte nach, um aus ihnen für unsere praktische Arbeit zu lernen und zu profitieren.«



