
Denkmalunwürdig
innerhalb Deutschlands
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Die Villa, die der Hamburger Architekt Ferdinand Streb in den 1950er-Jahren für den Generalbevollmächtigten des Krupp-Konzerns Berthold Beitz in Essen errichtete, existiert heute nicht mehr. Ihr Abriss löste eine kontroverse Diskussion über ihren architektonischen und denkmalpflegerischen Wert aus – und machte sie endgültig zu einem Ort zwischen Geschichte und Mythos.
Noch vor seinem Verschwinden wurde das Gebäude fotografisch dokumentiert. Historische Aufnahmen und eindringliche Bilder aus den letzten Tagen der Villa eröffnen heute einen seltenen Einblick in ein Haus, das der Öffentlichkeit stets verschlossen blieb. Sie zeigen nicht nur die repräsentative Eleganz einer Industriellenvilla der Nachkriegszeit, sondern auch ihre überraschend alltäglichen Details.
Ein begleitender Text sowie grundsätzliche Überlegungen zum Denkmalschutz verorten das Gebäude im architektur- und zeitgeschichtlichen Kontext. So entsteht weit mehr als eine fotografische Dokumentation: Das Buch lädt dazu ein, der „Spur der Steine“ zu folgen und über den Umgang mit baulichem Erbe neu nachzudenken.
Ein Teil der Fotografien befindet sich heute in der Fotografischen Sammlung des Ruhr Museums.