
Manifesta 16 Ruhr: This is not a church
Catalogue
innerhalb Deutschlands
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Seit ihrer ersten Ausgabe im Jahr 1996 zieht die Manifesta alle zwei Jahre in eine neue europäische Stadt oder Region. Die diesjährige Ausgabe der nomadischen Biennale findet in gleich vier Städten im Ruhrgebiet statt: Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Bochum.
Neben zeitgenössischer Kunst befasst sich die Manifesta mit Architektur, Bildung, Ökologie, sozialen Themen und der Gemeinschaft vor Ort. Jede Ausgabe greift drängende gesellschaftliche und politische Fragen Europas auf, ausgehend vom spezifischen Kontext der jeweiligen Gaststadt oder -region. Dabei werden lokale Herausforderungen mit überregionalen Anliegen verbunden.
Vor diesem Hintergrund widmet sich die Manifesta 16 Ruhr der Frage der Umnutzung leerstehender oder entweihter Kirchengebäude – ein drängendes Problem nicht nur im Ruhrgebiet, sondern in ganz Europa. Ziel ist es, die insgesamt zwölf Kirchengebäude, die als Veranstaltungsorte dienen, in barrierefreie, nichtkommerzielle Orte umzuwandeln. Durch Kunst, Performance, Sound, aber auch Sport, Gemeinschaftsküchen oder architektonische Interventionen entstehen Räume und Momente, die weit in die umliegenden Stadtviertel hineinwirken und so die soziale Rolle der Gebäude über die Biennale hinaus prägen.
Die Publikation stellt alle zwölf Veranstaltungsorte vor, dokumentiert die Interventionen und bettet die Orte und Projekte in ihren historischen, transformativen und urbanistischen Kontext ein.