
Walther Schwiete: Eigen ± Sinn
innerhalb Deutschlands
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Der eng verzahnte ikonische Kosmos von Walther Schwiete entstammt einem schier endlosen Vorrat an Logos und Zeichen, ein sich fortschreibendes System aus Motiven und Bildgegenständen, das dennoch auf vergleichbaren Strategien der Verwandlung und Visualisierung beruht. Was immer der Künstler zur Darstellung bringt, es gewinnt in durchaus verwandter Weise Gestalt, indem das eigentliche Bild die Oberfläche durchdringt und in die Materialien hineinwirkt.
Anders gesagt: Es geht um konkrete, körperliche Einschreibungen, die über ähnliche physikalische Prozesse zustande kommen, mit dem Bügeleisen, dem Brennstempel, dem ätzenden Silberlack. Das verleiht den Bildträgern zugleich ihre Tiefe und Plastizität, macht sie zu materiellen Speichern, zu analogen Bildschirmen im Wechsel von Technik und Format.
Jenseits herkömmlicher Darstellungsverfahren hat Walther Schwiete damit ein eigenes, vielstimmiges Instrumentarium zur Bilderzeugung geschaffen, das er bis heute parallel bespielt und beständig erweitert.